Arbeiterwohlfahrt Ortsverein Gerolzhofen

Willkommen beim Ortsverein Gerolzhofen der Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Schweinfurt-Land

Vorsitzende

Ulrike Hahn
Am Nützelbach 6
97447 Gerolzhofen
Telefon: 09382/8492

Termine

Im Rahmen der Aktionswoche „Echtes Engagement – Echte Vielfalt – Echt AWO“ ließen die Gäste der Jubiläumsfeier des Gerolzhöfer Ortsverbands von der Außentreppe der Stadthalle aus Luftballons in den Himmel steigen. (Foto: Gudrun Theuerer)

Der Veranstaltungsreigen in Gerolzhofen - 100 Jahre AWO – schließt sich mit einer Spurensuche!

Mit der dritten Veranstaltung der Arbeiterwohlfahrt endete der Dreiklang der Jubiläums Veranstaltungen am letzten Sonntag mit einer besonderen Themenführung, die Stadt- und Museumsführerin Evamaria Bräuer speziell für das Ereignis konzipiert hatte. „Von der Wohltätigkeit zur Wohlfahrt“.
Die Anfänge der Wohltätigkeit reichen weit zurück und sind in vielen Religionen verankert. Mit den passenden Bibelstellen begann die Spurensuche im Museum Johanniskapelle Gerolzhofen. Äußerst kompetent und fundiert erläuterte sie das Leben in der Gotik.
Vor dem Simultanbild zum Leben und Leiden des Lazarus bekam man ein Gefühl für die Situation Armer und Kranker früherer Zeiten und die Schutzlosigkeit der in Notgeratenen. Es zeigt bildhaft die Gleichnis Darstellung von Arm und Reich, von Hunger und Überfluss und den Folgen für das Seelenheil. Trost in ihrer elenden Lage erfuhren Notleidende meist nur durch Heilsversprechungen im Jenseits.
Ein Beispiel tätiger Hilfe und Nächstenliebe leistete die thüringische Landgräfin Elisabeth. Als damalige Landesherrin taugt sie bis heute als Vorbild für viele „Charity Ladies.“ Auch viele Hilfseinrichtungen tragen ihren Namen zum Gedächtnis.

Führung – Beginn am Stadtmodell

Die zweite Station führte zum sog. Echterhof, heute im Besitz der Familie Mößlein. Hier wird bis zur Vertreibung während des Bauernkrieges ein Kloster genannt. In einem freiwilligen Zusammenschluss lebten hier noble Frauen, Beguinen genannt, in einer klösterlichen Gemeinschaft. Durch Einbringung persönlicher Habe und Vermögen kümmerten sie sich auch um arme, sieche und sterbende Menschen, ebenso die Erziehung der Kinder.
Die Spitalkirche, die ursprünglich als Stifterkirche errichtet wurde, war die nächste Station der interessierten Gruppe. Das Spital wurde als sogenannte Seelhaus Stiftung begründet. Entsprechend hatten die hier lebenden Pfründner vorgegebene Regeln zu beachten.
Besondere Aufmerksamkeit lenkte die Kirchenführerin auf das Deckengemälde. Hier hat der fränkische Maler Eulogius Böhler die 7 leiblichen Werke der Barmherzigkeit szenisch dargestellt. Nach dem Glaubenssatz der Bergpredigt, „Selig sind die Barmherzigen“, sind hier Werke der Solidarität für Schwache, Fremde, Kranke und Arme in Gerolzhofen zu sehen.
Mit einem Gebets Wunsch des Pfarrer Hermann Kappen von 1883, Marie Juchacz war damals gerade 4 Jahre alt, endete der Rundgang.
„Bessere solche, die im öffentlichen Leben wohl tätig, / aber nicht wohltätig sind“
„Lehre uns die Einsicht, wer reich im Portemonnaie ist, / ist nicht immer reich auch im Herzen“

Den Ausklang beging man im „AWOhnzimmer“ bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen.
Unter der Woche betreibt die Arbeiterwohlfahrt in den Räumlichkeiten eine Tagespflege für Senioren, die gerne den Tag in Gesellschaft verbringen. Allerdings erfuhren die Gäste dabei, dass es schon mal vorkommt, dass sich Passanten dorthin „verirren“, weil sie das AWOhnzimmer mit seinem Ambiente für ein öffentliches Café halten.
„Dann haben wir unser Ziel doch erreicht“, scherzte Ulrike Hahn, AWO Ortsvorsitzende und Initiatorin der Tagespflege. „Genau diese Atmosphäre wollten wir für unsere Tagesgäste schaffen.“
Den Auftakt zu der Veranstaltungsreihe bildete eine Eröffnungsfeier der Marie Juchacz Ausstellung im Spitalhof. Die aufwändige Ausstellung mit großflächigen, gerahmten Bildern über die Gründerin der Arbeiterwohlfahrt, Marie Juchacz, wurde von Berlin nach Gerolzhofen geholt. Vier Wochen lang war diese in der Stadtbibliothek zu sehen.
Vier Wochen später hielt die Historikerin Nadja Bennewitz einen hochinteressanten und kurzweiligen Vortrag über Rednerinnen im 19. und 20. Jahrhundert am Beispiel von Marie Juchacz in der Erlöserkirche. Vor allem die Situation der Frauen in jener Zeit machte deutlich, wie viel Mut und besonderes Engagement Frauen abverlangt wurde, wenn sie sich trauten, in der Öffentlichkeit kritisch über politische Themen zu sprechen. Vor allem die Weitsicht, mit der manche dieser Frauen den aufkommenden Nationalsozialismus schon zu Beginn der 30er Jahre in ihren Reden als faschistische Organisation entlarvten, machte dem einen oder anderen Zuhörer eine Gänsehaut. Trotzdem kam der Humor bei den Ausführungen der Historikerin nicht zu kurz, wenn sie auf manche, heute komisch anmutende, Begebenheit aufmerksam machte.
Schauen, Hören und Spüren, auf vielfältige Weise sollte das Wirken „100 Jahre AWO“ auch in Gerolzhofen erlebbar werden. „Ein enormer Aufwand für uns als Verein, aber ein großer Erfolg für die AWO, der sich gelohnt hat“, fanden die, die dabei waren!

100 Jahre AWO – Wanderausstellung Marie Juchacz in Gerolzhofen

Im Februar 1919, vor 100 Jahren, hielt sie als erste Parlamentarierin in der Weimarer Nationalversammlung eine Rede. Dabei vertrat sie, auch wenn sie damals noch die Herren zuerst nannte, ihre Position als Frau durchaus selbstbewusst mit den Worten: „Ich möchte hier feststellen (….), dass wir deutschen Frauen dieser Regierung nicht etwa in dem althergebrachten Sinne Dank schuldig sind. Was diese Regierung getan hat, das war eine Selbstverständlichkeit: Sie hat den Frauen gegeben, was ihnen bis dahin zu Unrecht vorenthalten worden ist.“  Gesprochen hat dies Marie Juchacz (1879-1956) , die mit ihrem Einsatz für die Gleichberechtigung der Frauen eine bedeutende Rolle in der Geschichte der deutschen Frauenbewegung spielt.

Die Wanderausstellung stellt Marie Juchacz (1879-1956), ihr Leben und Wirken als Frauenrechtlerin und als Gründerin der AWO
Foto: Gudrun Theuerer

Im Dezember des gleichen Jahres, also ebenfalls vor 100 Jahren, gründete sie die Arbeiterwohlfahrt, damals noch als Hauptausschuss für Arbeiterwohlfahrt in der SPD. Eine Wanderausstellung erinnert nun an Marie Juchacz, wirft einen Blick auf ihr Wirken und beschreibt die Entstehungsgeschichte der Arbeiterwohlfahrt (AWO). Die Beleuchtung ihres politischen Engagements ist dabei ein Spiegel der deutschen Geschichte von der Weimarer Republik bis hin in die Wiederaufbauphase nach dem Zweiten Weltkrieg.

Diese Ausstellung wurde jetzt zum doppelten Jubiläum vom AWO Ortsverein Gerolzhofen in die Stadtbibliothek nach Gerolzhofen geholt, wo sie bis zum 24. Juli kostenlos zu besichtigen ist. Zur feierlichen Eröffnung mit Stehempfang waren neben zahlreichen Gästen auch der Schirmherr der Ausstellung, Gerolzhofens Bürgermeister Thorsten Wozniak sowie der AWO-Bezirksvorsitzende und Bürgermeister von Gerbrunn, Stefan Wolfshörndl, in den Spitalhof gekommen.

Musikalisch in das Thema des Abends führte „Suffragette“ Silvia Kirchhof mit der deutschen Übersetzung des Liedes „Sister Suffragette“ aus dem bekannten Musical „Mary Poppins“, ein. Begleitet wurde sie dabei von drei weiteren Suffragetten in Gestalt von Ulrike Hahn, Anneliese Ring und Gabriela Triphan. Zur Freude der Gäste gab es im Laufe des Abends noch weitere passende Chansons von Claire Waldoff und Fred Bertelmann zu hören, ebenfalls vorgetragen und moderiert von Silvia Kirchhof.

In ihrer Begrüßung erinnerte die Ortsvorsitzende Ulrike Hahn an das vielfältige Engagement der AWO, nicht nur für alte Menschen, sondern auch für Kinder und Menschen mit psychischen Erkrankungen oder Handicaps. Eine eindrucksvolle Vorstellung von der Gründerin der AWO, Marie Juchacz, erhielten die Gäste dann mit einem akustischen Auszug aus ihrer Rede vor der Nationalversammlung. 

Zusammen mit dem Bezirksvorsitzenden Stefan Wolfshörndl (Mitte) stellten sich die Suffragetten zum gemeinsamen Foto auf (von links): Ulrike Hahn, Silvia Kirchhof, Gabriela Triphan und Anneliese Ring.
Foto: Gudrun Theuerer

Bürgermeister und Schirmherr Thorsten Wozniak erinnerte daran, dass die Themen Solidarität und Hilfe zur Selbsthilfe, die zur Gründung der Arbeiterwohlfahrt vor 100 Jahren geführt haben, auch heute noch aktuell sind, und es daher wichtig und richtig sei, dass auch der Ortsverein Gerolzhofen das 100-jährige Bestehen der AWO feiere.
Den Rückblick auf das Leben sowie das soziale und politische Engagement von Marie Juchacz gab anschließend Bezirksvorsitzender Stefan Wolfshörndl. Er resümierte, dass die erste Rednerin in der Weimarer Nationalversammlung weniger durch ihre weitere parlamentarische Arbeit in Erinnerung bleibt, als vielmehr durch die Arbeiterwohlfahrt, den sie am 13. Dezember 1919 gegründet hat. Und aus der Geschichte heraus, stellte Wolfshörndl fest, dass die AWO eben mehr sei als nur die, „mit den alten Leuten, den Senioren und den Pflegeheimen“.
Neben dem sozialen Engagement unter dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“ war und ist die AWO auch immer ein politischer Wohlfahrtsverband, der sich in der Verantwortung für die Gesellschaft sieht, im Einsatz für die Grundwerte, die Demokratie, für Freiheit, Gleichheit und sozialen Ausgleich und gegen Rassismus, gegen Gewalt, für die Umwelt und Nachhaltigkeit. Bevor sich die Gäste dann zur Besichtigung der Ausstellung aufmachten, durften alle zur Feier des Tages gemeinsam noch einen bunten Strauß aus Luftballons in den Abendhimmel steigen lassen.
Zum Jubiläum hat der der Ortsverein Gerolzhofen noch weitere Veranstaltungen geplant. Am 25. Juli um 19.30 Uhr findet in der Erlöserkirche ein historischer Vortrag von Nadja Bennewitz zum Thema „Frauen ergreifen das Wort“ statt. Am 28. Juli um 14 Uhr sind alle Interessierten zu einer Stadtführung mit Evamaria Bräuer eingeladen. Motto der Führung, die am Stadtmodell neben der Stadtpfarrkirche beginnt ist,“Von der Wohltätigkeit zur Wohlfahrt“.

Innenhof Ausstellungseröffnung 100 Jahre AWO

AWO Ortsvorsitzende Ulrike Hahn

AWO gegen Rassismus

​Mitarbeiter der AWO Tagespflege Gerolzhofen und Mitglieder des Ortsvereins Gerolzhofen trafen sich anlässlich der Aktionswoche „AWO gegen Rassismus“ am Samstag, den 23.03.19 vor den Räumlichkeiten der Tagespflege in Gerolzhofen, um ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen. Die AWO führt diese Aktion jährlich bundesweit durch und hält sie weiterhin für nötig.

AWO Ortsverein verstärkt Vorstand

Die Generalversammlung des AWO Ortsvereins Gerolzhofen wählte neben bekannten Akteuren auch einige neue Gesichter in den Vorstand. Somit konnte die Anzahl der Beisitzer erhöht werden. Aber bevor es zu Neuwahlen kam, berichtete die Ortsvorsitzende Ulrike Hahn über ein ereignisreiches Jahr.

Besonders drei Tatsachen erfreuten die Mitglieder und den Vorstand im vergangenen Jahr besonders. Zum einen berichtete Hahn, dass die mittlerweile seit zwei Jahren bestehende Tagespflege einen so guten Ruf genießt, dass die Gästeanfragen die vorhandenen Platzzahlen übersteigen. Deshalb hat sich der Bezirksverband entschlossen, die Platzzahlen von 14 auf 18 zu erhöhen. Die Räumlichkeiten wurden bereits erweitert, nun fehlt nur noch die Genehmigung der Kassen, die aber in Kürze erwartet wird.
Die zweite sehr erfreuliche Nachricht war in diesem Jahr die Vertragsunterzeichnung des AWO Bezirksverbandes mit dem Investor und Bauherrn Rainer Krapf für das neue InHotel, dass die AWO betreiben wird. Der Ortsverein freut sich sehr, durch die Vermittlung der Akteure einen wichtigen Beitrag für Stadtentwicklung und der Tourismusbranche in Gerolzhofen geleistet zu haben. Als krönenden Abschluss verkündete die Vorsitzende, dass der Ortsverein seit drei Jahren in Folge steigende Mitgliederzahlen verzeichnen kann. Dies verdanke der Ortsverein vor allem dem Angebot der Tagespflege, glaubt Hahn, da die AWO so besser wahrgenommen wird.

Ein weiterer vierter Höhepunkt der Veranstaltung war die Verabschiedung und der Dank an den langjährigen Schatzmeister Hans Joachim Wisgalla.
Hans Joachim Wisgalla, der aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr für das Amt kandidierte, war 21 Jahre lang im Vorstand des Ortsvereins als Kassier tätig und führte dieses Amt bis zuletzt gewissenhaft und zuverlässig aus. Der Vereinsvorstand und die Mitgliederversammlung dankten Wisgalla mit herzlichem und anhaltendem Applaus für die langjährige Arbeit und das große Engagement für den Verein. Hahn betonte, dass gerade solche Vereinstreue immer seltener zu finden, aber doch so wichtig für eine kontinuierliche Vereinstätigkeit zum Wohle der Gesellschaft, ist.

Vorstandschaft mit neu gewählter Revisorin und Delegierten bei der Verabschiedung des Schatzmeisters aus dem Vorstand

(von li. nach re.)
Regina Scheder (Schriftführerin), Anneliese Ring (2. Revisorin), Monika Müller (2. Vorsitzende), Erich Servatius (2. Bgm., Beisitzer), Ulrike Hahn (1. Vorsitzende), Sabine Faude (Schatzmeisterin), Hans Joachim Wisgalla (ausgeschiedener Schatzmeister), Barbara Stanzel (Beisitzerin), Sabine Herrmann (Delegierte), Horst Gandziarowski (Beisitzer), es fehlen auf dem Bild Hartmut Bräuer (Beisitzer) und Petra Thurn-Siwek (Beisitzerin) und Gabriela Triphan (1. Revisorin).

Außerdem gratulierten die Anwesenden noch ganz herzlich Frau Ilse Fössel zum kürzlich 85. Geburtstag mit einem kleinen Weinpräsent

(von li. nach re.)
2. Vorsitzende Monika Müller, Jubilarin Ilse Fössel, 1. Vorsitzende Ulrike Hahn)

Rückblick auf die Vereinsgeschichte

Einen Blick auf die Geschichte der AWO und des Ortsvereins warf Ortsvorsitzende Ulrike Hahn. Gegründet im Jahr 1919 von der Frauenrechtlerin und ersten Frau im Reichstag der Weimarer Republik, Maria Juchacz, besitzt die AWO eine besondere Prägung, die sich auf die Zusammenarbeit von haupt- und ehrenamtlichen Mitgliedern stützt. Ihre Grundwerte, wie Solidarität, Toleranz, Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit, waren es dann auch, die Ruth Grigoleit und ihre Mitgründer 1976 dazu bewogen, den Verein neu zu gründen. Denn bereits nach dem Zweiten Weltkrieg gab es einen Gerolzhöfer AWO-Ortsverein, der unter dem damaligen Vorsitzenden Leopold Holzer Care-Pakete verteilte.

Der neu gegründete Verein kümmerte sich vor allem um die Senioren und die Jugend. Es entstand die Hausaufgabenbetreuung und die Ferienspaßaktion. Eine Kleiderkammer wurde betrieben und Butter verteilt. Für die Senioren gab es Gymnastikstunden und Tanzveranstaltungen. Viele Ausflüge belebten das Vereinsleben. Dazu zeigte Hahn Bilder aus dem Archiv des AWO-Ortsvereins.

Damit dieser weiter aktiv sein kann, ist er darauf angewiesen, dass sich engagierte Mitbürger einbringen. Auch wenn diese dünn gesät sind, ist es wichtig, dass man dafür kämpft, das Vereinsleben weiter zu entwickeln, denn jeder Verein der stirbt, ist ein Verlust für die Zivilgesellschaft, mahnte Hahn abschließend.

Langjährige Mitglieder

Bevor es zur versprochenen Aktion im Rahmen der AWO-Aktionswoche kam, ehrte der Verein verdiente Mitglieder. Ruth Grigoleit wurde für ihre 40-jährige Mitgliedschaft geehrt und Ruth Thurn-Siwek für 25 Jahre. Seit 20 Jahren ist Roland Marschall dem Verein treu. Erika Karbacher und Martina Spiesberber-Buzzi gehören der AWO seit zehn Jahren an. Für ihr Engagement in den vergangenen Jahren erhielt Ilse Fössel eine Urkunde.

Für die angekündigte Aktion fanden sich alle Anwesenden zu einem gemeinsamen Foto auf der Außentreppe der Stadthalle ein, um dort bunte AWO-Luftballons in den Himmel steigen zu lassen.

Den musikalischen Auftakt der Veranstaltung übernahm der Chor PopChor‘n unter Leitung von Christoph Kuhn. Rückblick und Ehrungen umrahmten Annika Pillhofer, Julia Barthelme und Franziska Schneider von der Flötengruppe der Musikschule Gerolzhofen unter Leitung von Elke Friedl.

Fröhlich und ganz im Zeichen der Integration klang der Nachmittag mit der Band „Musik Grenzenlos“, die im Rahmen der Deutschkurse für Flüchtlinge entstanden war und in unterschiedlicher Besetzung auftritt, aus. Neben arabischen und kurdischen Stücken spielte sie kurdische Tanzstücke, zu denen auch getanzt wurde. Diesmal spielten und sangen Elke Friedl, Youssef Abdi, Neschmi Mohamad und Horst Brand.