Die Ortsvereine der AWO Schweinfurt-Land

In unseren 7 Ortsvereinen – stellen sich seit mehr als 60 Jahren ehrenamtliche Helfer in den Dienst der Senioren

 

Regelmäßige Treffs mit unterschiedlichsten Angeboten, Tagesfahrten und Seniorenreisen füllen die Terminkalender unserer Ehrenamtlichen.

Arbeiterwohlfahrt Ortsverein Bergrheinfeld

Vorsitzender

Thomas Posselt

Am Flintlein 22

97493 Bergrheinfeld

Telefon:  0 9722 948 276

 

 

 

 

Arbeiterwohlfahrt Ortsverein Geldersheim e.V.

Vorsitzender

Raimund Weinknecht

Küferweg 2

97505 Geldersheim

Telefon: 09721 - 8 15 29

Termine

 

 

Hinten von links: Raimund Weinknecht (1. Vors.), Marlene Wieghardt (Kassiererin), Jürgen Lohr (2. Vors.)

Vorne von links: Irmtraud Grimm (Beisitzerin neu), Carola Lohr (Beisitzerin), Helga Weinknecht (Schriftführerin)

 

Kleine Chronik des AWO Ortsvereins Geldersheim

Der Ortsverein Geldersheim wurde 1969 im Gasthaus „Zur Krone“ von 13 interessierten Bürgern gegründet unter dem Motto „Der Mensch braucht den Menschen“.

Der Ortsverein entwickelte sich immer weiter und hatte im Jubiläumsjahr 1994 bereits 76 Mitglieder. Der Ortsverein hatte vielfältige Angebote und Aktivitäten anzubieten, so z.B. Kindererholung, Müttergenesung, Seniorenurlaube und noch immer Seniorennachmittage, Weihnachtsfeier und Treffen mit anderen Ortsvereinen. Nicht zu vergessen sind die Abgaben von Butter etc., in Zeiten der Butterberge, an Bedürftige und Familien mit niedrigem Einkommen.

Von 1980 – 1986 kam dann der jungen Generation die Hausaufgabenbetreuung in Zusammenarbeit mit dem Arbeitsamt, zugute.

Der Ortsverein stellte auch in mehreren Perioden Jugendschöffen für das Amts- und Landgericht zur Verfügung.

Außerdem wurden unsere ehemaligen Vorsitzenden, Willi Dickmeis und Klaus Jungmann,  zum Vorsitzenden der AWO Schweinfurt-Land gewählt.

 

Unser verstorbener Ehrenvorsitzender, Willi Dickmeis, wurde für sein soziales und politisches  Engagement u. a. mit dem Bundesverdienstkreuz und der Bürgermedaille von Geldersheim ausgezeichnet.

Eine große Freude bereitete den Mitgliedern und Freunden immer wieder unsere Mehrtagesfahrten auch mit Beteiligung unserer Freunde aus Schraudenbach.

Aufgrund der heute veränderten Mitgliederstrukturen haben sich die Angebote geändert. So bieten wir jetzt noch für Mitglieder, wie auch Nichtmitglieder monatliche  Kaffeenachmittage, die Weihnachtsfeier, die Teilnahme an der Ferienspaßaktion der Gemeinde an.

Außerdem spenden wir an soziale Organisationen und Institutionen sowie an bedürftige Menschen.

Arbeiterwohlfahrt Ortsverein Gerolzhofen e.V.

Vorsitzender

Ulrike Hahn

Am Nützelbach 6

97447 Gerolzhofen

Telefon: 09382/8492

 

Im Rahmen der Aktionswoche „Echtes Engagement – Echte Vielfalt – Echt AWO“ ließen die Gäste der Jubiläumsfeier des Gerolzhöfer Ortsverbands von der Außentreppe der Stadthalle aus Luftballons in den Himmel steigen. (Foto: Gudrun Theuerer)

23.05.2017

18.00 Uhr - 19.45 Uhr Workshop „Argumentationstraining gegen Stammtischparolen“

 

09.06.2017

19.00 Uhr Mitgliederversammlung AWO-OV Gerolzhofen

 

23.06. - 05.07.2017

Tagsüber Fotoausstellung „Wir sind das Volk“ im Alten Rathaus Gerolzhofen

 

 

Termine

24.06.2017

10.00 Uhr Eröffnung der Fotoausstellung „Wir sind das Volk“ durch Bürgermeister Wozniak

 

02.07.2017

11.00 Uhr Offizielle Eröffnung der Tagespflege

 

02.07.2017

14.00 Uhr „Tag der offenen Tür“ in der Tagespflege

 

08.10.2017

12.00 Uhr Herbstfest in Gerolzhofen mit Kartoffelsuppe in der AWO-Tagespflege

40 Jahre AWO - Sprachrohr der sozial Schwachen

Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) ist eine starke Säule des Sozialstaats, die sich immer eingebracht und eingemischt hat. Eine große Bedeutung haben dabei ihre Ortsvereine, denn sie verwurzeln wichtige Themen wie Jugendarbeitslosigkeit, Pflegeversicherung, Kinderarmut und Rente an der Basis, sagte Gerolzhofens Bürgermeister Thorsten Wozniak in seinen Grußworten zum 40. Geburtstag des AWO-Ortsvereins Gerolzhofen.

 

Dieser hatte zur Jubiläumsfeier in die Stadthalle geladen und die Gäste waren zahlreich gekommen. Gleichzeitig fand das Kreistreffen der AWO Schweinfurt Land unter Kreisvorsitzender Gaby Sander statt. Mit Glückwünschen zum Jubiläum verband sie den Hinweis auf die wichtige Arbeit der Wohlfahrtsverbände, von denen die AWO einer der größten in Deutschland ist. Zu den klassischen Themen seien inzwischen Aufgaben im Bereich der Integration und der Hilfe für Asylbewerber hinzugekommen.

 

Für Landrat Florian Töpper wurden gerade diese Aufgaben in Gerolzhofen beispielhaft gelöst. Als die Dreifachturnhalle als Flüchtlingsunterkunft genutzt wurde, zeigte sich das große Engagement der Bürger. Töpper sagte, er sei stolz auf die intakte, bunte und soziale Infrastruktur in Gerolzhofen. Dazu seien neben Staat und Kirche auch Wohlfahrtsverbände wie die AWO wichtig. Sie unterstützten unabhängig von Weltanschauung und Religion, sie verliehen Schwächeren und Hilfsbedürftigen eine Stimme. Wie alle Redner hob Töpper besonders die Leistung der Mitbegründerin der AWO Gerolzhofen und Ehrenmitglied Ruth Grigoleit hervor, unter deren Führung der Verein viel in Gerolzhofen bewegt und initiiert hat. Dank galt auch ihrer Nachfolgerin Petra Thurn-Siwek, die die Geschicke des Vereins bis zu diesem Jahr gelenkt hat.

 

Der AWO-Ortsverein Gerolzhofen ehrte verdiente Mitglieder. Das Bild zeigt (von links) AWO-Kreisvorsitzende Gaby Sander, Petra Thurn-Siwek, Landrat Florian Töpper , Bürgermeister Thorsten Wozniak, Ruth Grigoleit, die stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende, Monika Müller, Ilse Fössel und Vorsitzende Ulrike Hahn.

Rückblick auf Vereinsgeschichte

Einen Blick auf die Geschichte der AWO und des Ortsvereins warf Ortsvorsitzende Ulrike Hahn. Gegründet im Jahr 1919 von der Frauenrechtlerin und ersten Frau im Reichstag der Weimarer Republik, Maria Juchacz, besitzt die AWO eine besondere Prägung, die sich auf die Zusammenarbeit von haupt- und ehrenamtlichen Mitgliedern stützt. Ihre Grundwerte, wie Solidarität, Toleranz, Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit, waren es dann auch, die Ruth Grigoleit und ihre Mitgründer 1976 dazu bewogen, den Verein neu zu gründen. Denn bereits nach dem Zweiten Weltkrieg gab es einen Gerolzhöfer AWO-Ortsverein, der unter dem damaligen Vorsitzenden Leopold Holzer Care-Pakete verteilte.

 

Der neu gegründete Verein kümmerte sich vor allem um die Senioren und die Jugend. Es entstand die Hausaufgabenbetreuung und die Ferienspaßaktion. Eine Kleiderkammer wurde betrieben und Butter verteilt. Für die Senioren gab es Gymnastikstunden und Tanzveranstaltungen. Viele Ausflüge belebten das Vereinsleben. Dazu zeigte Hahn Bilder aus dem Archiv des AWO-Ortsvereins.

 

Damit dieser weiter aktiv sein kann, ist er darauf angewiesen, dass sich engagierte Mitbürger einbringen. Auch wenn diese dünn gesät sind, ist es wichtig, dass man dafür kämpft, das Vereinsleben weiter zu entwickeln, denn jeder Verein der stirbt, ist ein Verlust für die Zivilgesellschaft, mahnte Hahn abschließend.

 

Langjährige Mitglieder

 

Bevor es zur versprochenen Aktion im Rahmen der AWO-Aktionswoche kam, ehrte der Verein verdiente Mitglieder. Ruth Grigoleit wurde für ihre 40-jährige Mitgliedschaft geehrt und Ruth Thurn-Siwek für 25 Jahre. Seit 20 Jahren ist Roland Marschall dem Verein treu. Erika Karbacher und Martina Spiesberber-Buzzi gehören der AWO seit zehn Jahren an. Für ihr Engagement in den vergangenen Jahren erhielt Ilse Fössel eine Urkunde.

 

Für die angekündigte Aktion fanden sich alle Anwesenden zu einem gemeinsamen Foto auf der Außentreppe der Stadthalle ein, um dort bunte AWO-Luftballons in den Himmel steigen zu lassen.

 

Den musikalischen Auftakt der Veranstaltung übernahm der Chor PopChor‘n unter Leitung von Christoph Kuhn. Rückblick und Ehrungen umrahmten Annika Pillhofer, Julia Barthelme und Franziska Schneider von der Flötengruppe der Musikschule Gerolzhofen unter Leitung von Elke Friedl.

 

Fröhlich und ganz im Zeichen der Integration klang der Nachmittag mit der Band „Musik Grenzenlos“, die im Rahmen der Deutschkurse für Flüchtlinge entstanden war und in unterschiedlicher Besetzung auftritt, aus. Neben arabischen und kurdischen Stücken spielte sie kurdische Tanzstücke, zu denen auch getanzt wurde. Diesmal spielten und sangen Elke Friedl, Youssef Abdi, Neschmi Mohamad und Horst Brand.

Arbeiterwohlfahrt Ortsverein Gochsheim e.V.

Vorsitzende

Gaby Sander

Sennfelder Straße 51

97469 Gochsheim

Telefon: 09721 - 6 15 19

 

Termine 2017

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Die Arbeiterwohlfahrt in Gochsheim.

Nach Ende des 2. Weltkrieges, in der Zeit des Wiederaufbaus unseres Landes, benötigten die Menschen auch in Gochsheim Hilfe. Arbeitslosigkeit und Wohnungsnot hießen die Sorgen der Frauen und Männer. Aber nicht nur materielle Werte waren zerstört, Familienangehörige waren gefallen, Freunde wurden vermisst und gute Nachbarschaften existierten nicht mehr. Hinzu kamen Flüchtlingsströme  aus dem Osten Europas. Aus den Reihen der  Schweinfurter AWO kam unmittelbar nach dem Krieg sofort Hilfe.

In Gochsheim engagierten sich Sozialdemokraten wie Hans Lämmermeyer, Karl Gonetz, Oskar Haßfurter, Willi Keß, Philipp Wild und Andreas Kestler schon vor der offiziellen AWO-Gründung 1954 für ihre Mitmenschen. Ihre Namen gehören unauslöschlich zum AWO-Stützpunkt Gochsheim. Neben Hans Lämmermeyer führte auch Theo Bördlein für kurze Zeit unsere Ortsgruppe. Die Stützpunktarbeit konzentrierte sich damals auf die unvermeidliche Wohnungs- und Arbeitsplatzbeschaffung. Jedoch spielte schon in dieser Zeit die Betreuung von älteren Menschen, sowie Erholungsmaßnahmen für Kinder und Frauen in verschiedenen AW-Heimen eine große Rolle, ebenso die Stadtranderholung auf der Jägerwiese.

 

In die 60iger Jahren des letzten Jahrhunderts fällt die Gründung des Gochsheimer Seniorenclubs und die Übernahme des „Jugendheims an der Jahnstraße“ als Begegnungsstätte. Die Jahresprogramme dieser Zeit enthielten Fahrten in die nähere und weitere Umgebung, es wurden Filmnachmittage angeboten oder die beliebte „Kapelle Krach“ spielte auf. Die monatlichen Zusammenkünfte erfreuten sich großer Beliebtheit und die Besucherzahlen stiegen Mitte der 70er Jahren weiter stetig an. Ein Beweis für die damalige Vorstandsschaft unter der Vorsitzenden Rosa Haas, dass ihre engagierte Arbeit auch anerkannt wurde.

Zu Beginn der 90er Jahre wurden wir durch einen Diavortrag über die Folgen der furchtbaren Katastrophe in Tschernobyl aufmerksam. Die anwesenden AWO-Mitglieder unterstützten Erwin Koch, der Initiator der Tschernobyl-Hilfe ist, ganz spontan mit einem Geldbetrag. Diesen Kontakt pflegen wir bis heute.

Ein wichtiger Bestandteil unseres Vereinslebens sind unsere  Mittwoch-Nachmittage. 1983 öffneten wird das Heim jeden Mittwoch, zuerst nur in den Wintermonaten von September bis Ostern. Seit 1998 können wir wöchentliche Öffnungszeiten anbieten. Die Zahl der anwesenden Frauen ist in den Jahren konstant gewachsen und hat sich bei ca. 25 – 30 eingependelt.

 

Die Mittwochsgruppe setzte sich zusammen aus aktiven Handarbeiterinnen. Neue Mitglieder wurden jederzeit herzlich in die Gruppe aufgenommen. Heute verkaufen wir unsere Handarbeiten am Erntedankfestzug, am Regionalmarkt und auf dem Gochsheimer Adventsmarkt.

Unser Jahresprogramm hat darüber hinaus viel zu bieten.  Seien es Faschingsnachmittage, Reisevorträge, Spiele-Nachmittage, Muttertagsfeiern, sowie Tanzveranstaltungen, Federweißen-Nachmittage, Weihnachtsfeiern und Sommerfeste.

Unser Ortsverein zählt heute 136 Mitglieder. Engagierte Vorstände und Helfer sorgten in der Vergangenheit dafür, daß der Ortsverein der Arbeiterwohlfahrt  für die Kinder und Senioren in Gochsheim ein sozialer Anker geworden ist.

 

Strickwaren-Verkauf am Erntedankfest

Sommerfest im Vereinsgarten

Fasching im Vereinsheim

 Spendenübergabe an den Kindergarten

 Spendenübergabe an den Kindergarten

Hier können Sie unseren Pressebericht zur JHV 2017 herunterladen:

 

 

 

Bericht: "Unter Freunden hat Rassismus keinen Platz" herunterladen

 

 

 

 

Arbeiterwohlfahrt Ortsverein Niederwerrn

Vorsitzende

Renate Keller

Pestalozzistraße 37

97464 Niederwerrn

Telefon: 09721 - 49 81 33

 

Termine 2017

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von links Bernd Limbacher, Waldemar Leibold, Christa Zink, Otto Brändlein, Theo Hellmuth, Renate Keller, Willi Zink, Gabi Köckert, Annemarie Brändlein und Rainer Rummert.

Die Arbeiterwohlfahrt in Niederwerrn.

Nach dem zweiten Weltkrieg gab es unter dem Titel „Der Mensch braucht den Menschen“ einen Stützpunkt der AWO in Niederwerrn. Die Leitung lag in den Händen von Richard Eller und die finanzielle, sowie die technische Abwicklung erfolgte über den Kreisverband SW-Land.

 

Der Kreisvorsitzende Hans Sauer und die Bezirksvorsitzende Gretel Baumbach trieben dann die Gründung des AWO-Ortsvereins Niederwerrn am 05. April 1965 voran.  26 Jahre leitete Otto Treu die Geschicke des Vereins.  Unter seiner  Regie  wurden im Jahre 1972 die öffentlichen Weihnachtsfeiern für Senioren,  Alleinstehende und bedürftige Personen  eingeführt. Hier werden die Gäste kostenlos mit Kaffee und Kuchen bewirtet und jeder Besucher  erhält einen Verzehrbon.

 

Ebenfalls im Jahre 1973 wurde die erste Ausflugsfahrt durchgeführt, die bis heute ein fester Bestandteil unserer Betreuungsarbeit sind. 1975 veranstaltete der Ortsverein erstmals einen Faschingsnach-mittag, der dann ab 1980 durch die Besuche der Senioren-sitzungen der Schwebheimer Kräuter 11, abgelöst wurden.

Seit 1988 gibt es jährlich einen Senioren-Erholungsurlaub der bis 2010 durch das Ferienwerk organisiert  wurde. Nachdem  das Ferienwerk  vom Bezirksverband  leider eingespart  wurde, wird diese Aufgabe nun von dem jeweiligen Reiseleiter des OV in Eigenverantwortung durchgeführt.

 

1988 beteiligte sich der AWO-OV an der EG-Butter-Aktion. Fleißige Helfer verteilten 14 Zentner Butter und 7 Zentner Mehl an kinderreiche Familien, Arbeitslose und Rentner.

Spendenaktionen vom AWO-Ortsverein gingen bereits mehrfach an das Seniorenzentrum Niederwerrn, an die Mali-Hilfe, an Kindergärten und zwei Personen erhielten Unterstützung für zu eine Urlaubsmaßnahme. Ferner erhalten einige bedürftige Personen alle Jahre eine kleine Weihnachtsbeihilfe.

 

Als Anerkennung für ihr großes Engagement im Dienste der AWO erhielten Otto Treu im Jahre 1984 und Ermin Luther 1989 das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.

 

Auch Sie sind herzlich eingeladen.

Bei uns treffen Sie alte Freunde und lernen neue kennen.

Schauen Sie doch einfach mal bei einer unserer nächsten Veranstaltungen vorbei.

 

Die Vorstandschaft

 

Wechsel zum AWO Seniorenzentrum Niederwerrn

 

 

 

Arbeiterwohlfahrt Ortsverein Schonungen e.V.

Vorsitzende

Thea Kupfer

Zehntstr. 9

97453 Schonungen

Tele.: 09721/59000

Mail: kupfer.mpg@t-online.de

Franz Endres, verstorbener Ehrenvorsitzender

Von links Helmut Endres (stell. Vorsitzende), Angelika Schmitt (Schriftführerin), Inge Schuhmann (Kassier),

Thea Kupfer  (Vorsitzende)

Termine 2017

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Die Arbeiterwohlfahrt in Schonungen.

Die AWO wurde im Jahr 1919 von Marie Juchacz gegründet. Sie wurde am 15.03.1879 als Kind einer Handwerkerfamilie geboren. Nach einer entbehrungsreichen Kindheit lernte sie als Jugendliche das harte Arbeitsleben kennen. 1906 ging sie nach Berlin als Alleinerziehende mit 2 Kindern, wo sie sich für das Frauenwahlrecht und für sozialdemokratische Ideen als kluge, redegewandte Frau einen Namen machte. 1913 wurde sie als Parteisekretärin nach Köln berufen. In der Notsituation der Versorgungsmisere des ersten Weltkrieges erwarb sie sich die Kompetenz, die im Dezember 1919 zur Gründung der AWO führte. Nach dem ersten Weltkrieg wurde Marie Juchacz in den Reichstag gewählt, wo sie als erste Frau vor dem deutschen Parlament eine Rede hielt. Im Dez. bewegte sie den Parteiausschuss der SPD der Gründung der Arbeiterwohlfahrt zuzustimmen. Die Aktivitäten der frühen AWO war die Gründung einer Wohlfahrtsschule. Zur Finanzierung wurden Sammlungen durchgeführt. Man richtete Nähstuben und Suppenküchen ein und die ersten Heime wurden geschaffen.

 

Auch in Schonungen waren ab 1924 Mitglieder tätig, organisatorisch in Schweinfurt erfasst. Es waren: Leo Schmitt, Georg Freund, Hans Scherer, Georg Ragati, Georg Wetz, Wilhelm Bubeck, Franz Brünner und Kaspar Güthlein. Gut 150.000 ehrenamtliche Mitarbeiter konnte die AWO binnen 10J ahren in Deutschland gewinnen, als der Naziterror 1933 den Aktivitäten ein Ende aufzwang. Alle Unterlagen wurden vernichtet, ihr Vermögen wurde eingezogen.

 

1946 gab es in Schonungen wieder einen AWO – Ortsverein, organisatorisch eingegliedert im Kreisverband Schweinfurt – Land. Unter dem Vorsitzenden Arthur Elste begann eine gezielte Betreuung von Heimkehrern, Heimatvertriebenen und Kriegerwitwern. Franz Endres übernahm 1960 den Vorsitz, den er dann 50 Jahre bis 2010 inne hatte.

 

Bis 1970 war der Ortsverein abhängig vom Kreisverband. Mit der Gründung der Ortsvereine wurde eine Stärkung der Organisationsstruktur erreicht. Folgerichtig wählte 1970 der selbständige AWO – Ortsverein Schonungen eine Vorstandschaft mit eigener Kassenführung. Diese Veränderung brachte vielfältige Aktivitäten und eine ständige Mitgliedersteigerung. Hervorzuheben ist dabei die 3-wöchige Seniorenerholung im AWO – Stadtranderholungsheim „Jägerwiese“, die in den 70er Jahren unter Leitung von Katinka Spörlein und vielen ehrenamtlichen Helfern sehr preisgünstig durchgeführt wurde. Bis zu 50 Personen genossen bei bester Verpflegung täglich eine optimale Erholung.

 

Eine große Anerkennung der vorbildlichen offenen Sozialarbeit der Schonunger Arbeiterwohlfahrt erfolgte durch die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes am Bande an Franz Endres und Katinka Spörlein.

 

Die „Entwicklungshilfe Mali e.V.“, die Hilfe zur Selbsthilfe in Afrika leistet, unterstützen wir seit Jahrzehnten. Hilfsmaßnahmen für Katastrophen- Hunger- und Kriegsgebiete werden von uns durch Geld- und Sachspenden unterstützt.

 

Jedes Jahr im Dezember findet die Weihnachtsfeier für alle älteren Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinde statt. Eine große Bereicherung für den AWO – Ortsverein Schonungen ist der seit 40 Jahren bestehende Altenclub. Unter der jetzigen Leitung von Frau Magdalena Müller mit ihren Helferinnen und Helfern ist der Altenclub Mittelpunkt der Seniorenbetreuung. Vielfältige Aktivitäten werden im Club geboten. Treffpunkt ist jeden Mittwoch von 14.00 bis 17.00 Uhr. Hierzu sind natürlich auch Nichtmitglieder herzlich eingeladen. Viele alleinstehende Bürger haben getreu unserem Motto „ Der Mensch braucht den Menschen“ in der harmonischen Gemeinschaft einen Ort der Geborgenheit gefunden.

In mehreren illustrierten Chronikbücher hat unser verstorbenes ‚Ehrenmitglied Franz May unvergessliche Erlebnisse einer frohen Gemeinschaft als bleibende Erinnerung festgehalten.

 

Franz Endres ist 2012 verstorben. Sein Einsatz ist uns Vorbild. Wir wollen seinem Bespiel folgen. Seit 2010 hat sein Sohn Helmut Endres den Vorsitz übernommen. Es werden weiterhin Ausflüge und  Clubnachmittage stattfinden. Nach Katinka Spörlein leitet Magdalena Müller, wie erwähnt, bis heute den Seniorenclub. Nicht vergessen möchten wir Klaus Hochrein, in Schonungen nur „Onkel genannt, der uns seit vielen Jahren bei den Grill- und Federweisen Nachmittagen mit Bratwürsten und Wurst zum Selbstkostenpreis hervorragend verköstigt.

Im Landkreis Schweinfurt hat die AWO zwei Seniorenzentren in Schwebheim und Niederwerrn . Die AWO Schonungen konnte bei der Finanzierung mit einem Darlehen helfen. Dies war nur möglich, weil über lange Jahre fleißige Helfer zweimal im Jahr von Haus zu Haus gingen und sammelten. Durch das gute Sammelergebnis konnte auch ein Defibrillator für die Gemeinde gespendet werden. Die AWO sagt „Danke“ bei den Spendern und Sammler/innen.

 

Die Aufgaben haben sich in 90 Jahren nicht geändert. An oberster Stelle beklagt die AWO den Sozialabbau. Die Sozialberufe müssen aufgewertet werden. Die Alters- und Kinderarmut sind eine Schande für so ein reiches Land. Das Auseinanderdriften der Gesellschaft muss verhindert werden. Die AWO wird nicht ruhen, Ungerechtigkeiten anzusprechen, die seit 90 Jahren nicht weniger geworden sind. Leider haben wir noch keine gesicherte Bleibe. Der Seniorenclub ist nur vorläufig in einem Gebäude der Gemeinde zur Miete untergebracht. Wenn das Areal einmal verkauft wird, hoffen wir, mit Unterstützung der Gemeinde ein neues Zuhause zu finden.

 

Heute zählt der Ortsverein 100 Mitglieder und hat eine große Anzahl ehrenamtlicher Helfer. Die Schonunger Arbeiterwohlfahrt wird auch in Zukunft auf der Seite der Hilfsbedürftigen stehen. Ihre Betreuung, unabhängig von Parteien oder Religionszugehörigkeit, treu ihren Vorbildern, Gründern und Jubilaren weiterführen. Denn „Mensch sein heißt helfen.“

 

Am 18. Oktober 2014 feierte der AWO – Ortsverein sein 90jähriges  Bestehen. Schirmherr war Landrat Florian Töpper, der. Festredner Prof. Dr. Thomas Beyer, der Landesvorsitzende der AWO Bayern.

 

„Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen“

 

Die Vorstandschaft.

 

Arbeiterwohlfahrt Ortsverein Schwebheim

Vorsitzender

Günther Fraunholz

Schweinfurter Straße 48

97525 Schwebheim

Telefon: 09723 - 9054666

Wechsel zum AWO Seniorenzentrum Schwebheim

 

 

 

Der AWO Ortsverein Schwebheim

wurde im Jahre 1946 gegründet. Nach unterschiedlichen Aktivitäten über die Jahre übernahm unser langjähriger Vorsitzender Erhard Metzner im Jahre 1989 den Verein. Erhard Metzner konnte die Mitglieder wieder ansprechen und die Mitgliederzahlen nahmen wieder zu. Noch heute schwärmen die Mitglieder von den schönen Ausflügen und Unternehmungen der 90er Jahre, die Erhard Metzner mit dem Bildungswerk der AWO Würzburg unternommen hat. Der Verein hatte in den 90er Jahren 96 Mitglieder.

 

Kurze Zeit nachdem Erhard den Verein als Vorsitzender übernommen hatte gründete seine Ehegattin, Frau Betty Metzner in ihrem Keller eine Bastel- und Handarbeitsgruppe. Über viele Jahre fertigten die Helferinnen viele Gegenstände, die vor allem in den damaligen AWO Versorgungsheimen Zeil am Main und Bad Kissingen verwendet wurden. Mit dem Neubau des Pflegeheimes Niederwerrn und dann 2009 in Schwebheim wurden diese Seniorenheime bevorzugt bedacht. Man belegte alle Jahre 2 Kurse im AWO Bildungswerk Marktbreit, um sich mit neuen Techniken der Näh- und Handarbeitskunst zu bereichern. Diese Kurse wurden auch von Überörtlichen Mitgliedern aus dem Unterfränkischen Raum besucht. So entstanden die Patchwork Ausstellungen die alle Jahre um die Vorweihnachtszeit in den Mehrzweckraum der Gemeinde in der Schulstraße in Schwebheim stattfanden. Die Erlöse  dieser  Veranstaltungen  kamen immer dem Verein zugute, der sie wieder als Spenden der Allgemeinheit zu kommen ließ.

 

Die AWO Schwebheim hatte auch über lange Jahre eine Seniorentanzgruppe in ihren Reihen. Geleitet wurde sie von Helmut Lorenz und seiner Gattin. Aus Altersgründen wurde die Tanzgruppe aufgelöst.

Der Verein hat leider keine eigenen Räumlichkeiten. So müssen wir das im Jahre 2015 gegründete Kaffeekränzchen, jetzt Kaffeestunde für Jedermann, in den Aufenthaltsräumen des AWO-Seniorenheims in Schwebheim abhalten. Die Kaffeestunde für Jedermann erfreut sich großer Beliebtheit. Jeden 2. Dienstag eines Monats laden wir alle Bewohner aus Schwebheim zu dieser Kaffeestunde ein. Eine feste Größe ist auch unsere Weihnachtsfeier, die seit vielen Jahren in den Mehrzweckraum der Gemeinde Schwebheim in der Schulstraße stattfindet. Selbstverständlich werden auch Vereinsmitglieder zu Ehrentagen, wie Geburtstage, Ehejubiläen, und wenn nicht mehr so beweglich, zu Hause besucht. Der Ortsverein der AWO Schwebheim hat heute wieder eine stolze Mitgliederzahl von 81 Personen. Unser Bestreben ist es mit der Gemeinde eine Räumlichkeit zu finden, in der sich unsere Mitglieder zu Gesprächen zusammenfinden können.

 

Fraunholz Günther, 1. Vorsitzender

 

 

 

Jahresprogramm 2017

 

Dienstag 19.04.2017, 14:30 Uhr

 

Dienstag 23.05.2017, 14;30 Uhr

mit Beteiligung des ambulanten Pflegedienst

 

Dienstag 20.06.2017 14:30 Uhr

 

Dienstag 18.07.2017, 14:30 Uhr

 

Dienstag 15.08.2017, 14:30 Uhr

mit Beteiligung des ambulanten Pflegedienst

 

Dienstag 19.09.2017, 14:30 Uhr

 

Dienstag 17.10.2017, 14:30 Uhr

 

Dienstag 21.11.2017, 14:30 Uhr

mit Beteiligung des ambulanten Pflegedienst

 

Sonntag 10.12.2017, 13: 30 Uhr

Weihnachtsfeier, begleitet vom Zupforchester der Naturfreunde Unterfranken.

 

 

 

Kaffeestunde für Jedermann.

Wird vom OV Schwebheim jeden 3. Dienstag im Monat in den Räumen des Seniorenheim der AWO in Schwebheim, Pfefferminzweg 7, abgehalten. Alle 3 Monate beteiligt sich der ambulante Pflegedienst mit betreuten Personen an unserer Kaffeestunde.

 

 

 

Kurz-Info über die JHV der AWO Schwebheim.

 

Wahlen 2017

 

1. Vors. Günther Fraunholz, 2. Vors. Stefanie Joppich, Schriftführerin Andrea Hümpfer, Kassiererin Roselinde Denzer, Revisoren Heinz Jakob, Ilse Füßer und Maria Seidl. Leitung der Handarbeitsgruppe Betty Metzner, Beisitzer: Ilse Husseneder, Thorsten Grimm, Betty Metzner, Maria Seidl.

 

Delegierte zur Kreiskonferenz: Günther Fraunholz, Stefanie Joppich, Erhard Metzner, Roselinde Denzer, Betty Metzner, Heinz Jakob, Maria Seidl und Ilse Husseneder.

 

 

 

Hier können Sie unseren Jahresbericht  herunterladen

 

 

 

KONTAKT:

Kreisverband Arbeiterwohlfahrt  Schweinfurt-Land e.V.

Geschäftsstelle

Kornmarkt 24

97421 Schweinfurt

 

Tel. 09721 – 29 57 02 – 0

Fax. 09721 – 29 57 02 – 9

verwaltung@awo-sw-land.de

GESCHÄFTSZEITEN:

Montag - Freitag:

8:30 - 12:30 Uhr

 

Donnerstag:

14:00 - 16:30 Uhr

 

Termine nur nach Vereinbarung