Der Betreuungsverein der AWO Schweinfurt Land

Die Betreuungsverfügung

In der Betreuungsverfügung legen Sie fest, welche Person bei Erforderlichkeit vom Gericht als Ihr gesetzlicher Betreuer bestellt werden soll.

Dieser vertritt Sie in Ihren rechtlichen Angelegenheiten und hat Ihre Wünsche zu berücksichtigen, die Sie ebenfalls zuvor in der Betreuungsverfügung festlegen können.  Der Betreuer oder die Betreuerin hat sich dabei an alle rechtlichen Bestimmungen zu halten.

Lassen Sie sich dazu beim Betreuungsverein oder der zuständigen Betreuungsstelle beraten.

 

Empfehlenswert ist eine Betreuungsverfügung, wenn Sie nicht so weit gehen wollen, einer Person eine Vollmacht zu erteilen. Denn ein Betreuer unterliegt im Gegensatz zum Bevollmächtigten durch eine Vorsorgevollmacht einer engeren Kontrolle bei der Führung seines Amtes durch das zuständige Betreuungsgericht.

Die Betreuungsverfügung wird erst wirksam, sobald das zuständige Amtsgericht die Betreuung tatsächlich anordnet und der vorgeschlagene Betreuer sein Amt annimmt.

 

Betreuungsverfügung schriftlich und beglaubigt

Eine Betreuungsverfügung ist schriftlich zu verfassen und zu unterschreiben. Eine Beglaubigung durch die Betreuungsbehörde  oder einem Notar beugt  Zweifeln an der Echtheit der Verfügung vor.

Es ist nicht notwendig bei der Verfassung der Betreuungsverfügung geschäftsfähig zu sein. Grund dafür ist, dass eine Betreuungsverfügung nur als eine Art der Äußerung von Wünschen und Vorschlägen gesehen wird.

Das Gericht muss Ihrem Vorschlag Folge leisten. Vorausgesetzt dass der vorgeschlagene Betreuer für sein Amt geeignet ist und nicht gegen Ihr Wohl handelt.

 

Einsatz der Betreuungsverfügung

Um den Einsatz der Betreuungsverfügung sicherzustellen, sollten Sie Vertrauenspersonen über die Existenz der Verfügung benachrichtigen. Des Weiteren können Sie im zentralen Vorsorgeregister der Bundesnotarkammer die Betreuungsverfügung hinterlegen.

 

Bitte informieren Sie sich hierüber über folgenden Link

www.vorsorgeregister.de..

 

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